Schulungen für

Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte

Die Ausbildung rückt bei vielen Organisationen und Unternehmen mehr in den Mittelpunkt, da es aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger wird, die künftigen Leistungsträger selbst heranzuziehen. Dabei kommt den Ausbildern eine wachsende Bedeutung zu, da sie die Auszubildenden in der täglichen Arbeit anleiten und ihnen das notwendige Fachwissen vermitteln. Dafür benötigen sie aber selbst das notwendige fachliche, methodische und rechtliche Know-how, um im Umgang mit den Auszubildenden sicher und souverän agieren zu können.

Ziele

Die Ausbildungsbeauftragten lernen die rechtlichen und methodischen Grundlagen der Ausbildung kennen. Ferner üben sie, wie sie Feedback auch zu kritischen Situationen geben, wie zum Beispiel bei Unpünktlichkeit und bei Fehlern und wie sie auch in schwierigen Situationen mit Auszubildenden souverän reagieren. Am Ende der Ausbildungszeit soll der Ausbilder die Leistung und das Verhalten objektiv und fair bewerten und diese Beurteilung in einem Gespräch auch erläutern können, um so den Auszubildenden Anhaltspunkte für weitere Verbesserungen geben können.

Zielgruppe

  • Ausbilder und Ausbildungsmeister

  • Ausbildungsbeauftragte und Fachverantwortliche

  • Ausbildungsverantwortliche im Personalbereich

Modul 1: Grundlagen der Ausbildung und Feedbackgespräch

  • Erwartungen und Anforderungen an die Ausbilderrolle

  • Rechtliche Grundlagen der Ausbildung (z. B. JArbSchG, BBiG, Rahmenplan)

  • Die Ausbildung aus Perspektive der Auszubildenden

  • Ausbildung als Führungsaufgabe (Kompetenz – Aufgabe – Verantwortung)

  • Feedbackgespräche im Rahmen der Ausbildung führen

 

 

 

Modul 2: Methoden der Ausbildung

  • Lernpsychologie – Wie lernen Jugendliche?

  • Formulierung von Lernzielen

  • Methoden der Wissensvermittlung (Lehrgespräch, Leittext, Begehung, Projektarbeit, Übertragung komplexerer Aufgaben, …)

  • Einbinden von Apps und E-Learning in die Ausbildung (z.B. Mentimeter, …)

  • Konstruktive Kritikgespräche führen, nicht ausreichende Leistung oder unpassendes Verhalten besprechen

  • Umgang mit schwierigen Situationen und Konflikten

 

 

 

Modul 3: Beurteilungsverfahren und Beurteilungsgespräch

  • Beurteilungsverfahren und Beurteilungsbogen (abgestimmt auf die eigene Organisation und die dort verwendeten Unterlagen)

  • Faire und transparente Durchführen einer Beurteilung

  • Erkennen und Vermeiden von Beurteilungsfehlern

  • Beurteilungsgespräche zielorientiert und wertschätzend führen